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Rückseite und Doppelleben der Ikonen

Anmerkungen zur Porträtmalerei Ruben R. Baumgartners

„Jahrtausende sehen euch an“ – soll Napoleon angesichts ägyptischer Altertümer seinen Soldaten zugerufen haben. Die Sphinx hat die Eindringlinge gar nicht bemerkt, hat sich wie immer in Schweigen gehüllt. Auch die Stars der Unterhaltungsindustrie sehen uns unentwegt von flimmernden Leinwänden, von Magazinseiten und Videomonitoren an. Zwar nicht in steinener Ewigkeit konserviert wie die antiken Flügelwesen, aber nun doch schon über Jahrzehnte hinweg – was in Anbetracht der Kurzlebigkeit der Mehrzahl aller moderner Phänomene schon wieder eine Ewigkeit ist. Auch die Sterne am Medienfirmament bemerken die zudringlichen Störenfriede jener Publikumsmasse nicht, in deren Knechtschaft sie eigentlich stehen. Kein Filmgeschöpf und kein Popmusiker grimassiert und spielt für das eigene Vergnügen. Die „Ikonen“ haben daher dankbar zu sein für die Zuwendung jener anonymen, gefräßigen Konsumentenmasse, vor der sie sich aber auch schützen müssen. Die größte Bedrohung für den Star ist die Liebe des Einzelnen, der aus der Gemeinde der Bewunderer ausbricht, um seinem Idol nahe zu sein. Am sichersten muss sich der begehrte Schauspieler und Musiker in der Rolle des unantastbaren „Heiligenbildnisses“ fühlen. Der Goldglanz der öffentlichen Verehrung sichert den Kultstatus, fordert aber auch den Tribut der äußeren Unveränderlichkeit. Wie es hinter dieser medialen Fassade aussieht, darf die Öffentlichkeit nichts angehen. Kaum etwas wird daher als obszöner empfunden als eine berühmte Diva am Rande des Nervenzusammenbruches und der im Alkoholikerheim abgelichtete Lieblingsentertainer der Nation.
Genau diese Tabuzone des Menschlichen und Seelischen, die von den Medien wegkaschiert wird, interessiert den Seekirchner Maler Ruben R. Baumgartner. Mit dem Vorsatz, gleichsam die Kehrseite des öffentlichen “Werbe-Porträts” zu entschleiern, handelt er noch einmal ein Zentralkapitel der amerikanischen Popart ab – freilich unter völlig gegensätzlichen Vorzeichen. Kam es den heute legendären Vermarktern öffentlicher “Images” auf die größtmögliche Typisierung des individuellen Bildnisses an, so zielt Baumgartner gestalterisch auf die Differenz zwischen der geschönten und stilisierten “Maske” und dem Innenleben des Porträtierten. Im Abrücken von den scharfen Umrissen des rein Physiognomischen und auch Persönlichen, die der Durchnittskonsument öffentlicher Bilder erwartet, entsteht eine aufregende Sphäre des Diffusen, eben nicht Eindeutigen. Baumgartner bezieht seinen fotografischen “Rohstoff” aus den modernsten elektronischen Quellen. Die Resultate haben dann aber kaum mehr Ähnlichkeit mit den gelieferten “Popularitäts-Larven”. Es ist ein bemerkenswertes Phänomen, wie sich “Internet-Schablonen” in ihrer Erkennbarkeit verändern, wenn ein Maler, ein gestalterischer Individualist am Werk ist und eine bestimmte “Gesichtsformel” in das Medium des bewegt Farbigen übersetzt. Bei Ruben R. Baumgartner kommt noch die konkrete bildnerische Mehrschichtigkeit als verunklärend-hintergründiges Element im wahrsten Sinn des Wortes dazu. Die Bilder entstehen auf Vorder-und Rückseiten von Plexiglasscheiben, von denen ohne Pigmentverlust auch noch eine Monotypie gezogen werden kann. Es ist also eine anspruchsvolle Weiterentwicklung der Hinterglastechnik und eine barocke Methode der Bildherstellung, die zu einer Re-Mystifizierung des Bildnisses führen.
Baumgartner ist ganz ein Kind seiner Zeit. Er weiß, wie man zu den berühmten Faces der Heroen und Heldinnen des Kinos, des Showbusiness, der Literaturgeschichte und anderer Kunstkapitel kommt. Für ihn gibt es wie für jeden anderen Kenner und Verehrer massenkultureller Erscheinungen kein Entkommen vor den Klischees, die Stars und Vermarkter gezielt verbreiten, deren bedauerliche Opfer sie aber auch sein können. Um so erstaunlicher ist die komplexe Strategie, mit der das “allzu Bekannte” in das Unbekannte einer beinahe anonymen Person verwandelt werden kann. Es gelingt dem Künstler, eine erlesene Zelebritäten-Galerie zu erstellen und zugleich Menschenbilder zu zeigen, die ihre Geheimnisse und Unwägbarkeiten wahren. Es handelt sich daher um einen doppelbödigen “walk of fame”, auf den Baumgartner seine Protagonisten schickt. Der Laufsteg der Eitelkeiten entpuppt sich als Stationendrama mit Darstellern, für die es keine Ausnahmeregelungen des Lebens gibt. Die Einsamkeits-Sphäre berühmter, makelloser Gesichter ist durchzogen von Gefühlsgewittern, aber auch von den Verfallsspuren des Alters. Das ist besonders tröstlich in einer Zeit, die mehr als jede andere dem Ideal körperlicher Perfektion, konservierter Jugend und Schönheit huldigt und drauf und dran ist, genetisch zu selektieren und humane Ersatzteillager einzurichten. Baumgartner ist das Gegenteil eines “Kunst-Chirurgen” mit Anti-Aging-Tricks. Er läßt der Zeit ihr Recht und ihre Spur. Der “Weg des Ruhms” ist gepflastert mit Falltüren.

Anton Gugg